Neumühlenschule Borken, Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung
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Basar 2018 - Bildergalerie

von Marlene Volkmann (Borkener Zeitung)

Großer Andrang beim Basar der Lebenshilfe in der Neumühlenschule. Musikalische Unterhaltung gab es für Besucher schon direkt hinter der Eingangstür. Mitglieder des Gemener Spielmannszugs spielten dort – ein klangvoller Empfang.

In der Schule wurde mit Metall gearbeitet. Dort haben Eltern und Kinder, wenn notwendig mit professioneller Hilfe, selbst gebastelt. Eine andere Station, an der etwas gemacht werden konnte, war der Holz-Bereich. Dort schliffen und hämmerten Kinder, um beispielsweise ein Futterhäuschen zu bauen. Außerem konnten sich die Besucher viel Selbstgebasteltes kaufen.

Die Wohnstätten der Lebenshilfe, die Schule mit den Schülern, Ehrenamtliche und viele andere Mitglieder der Lebenshilfe haben Monate vor dem Basar angefangen zu basteln und zu bauen, um ihre Werke auf verkaufen zu können. Dabei reichte die Bandbreite von Glückwunschkarten über Töpferarbeiten bis hin zu Feuertonnen. Außerdem gab es ein Fotostudio in eigener Regie, wie Hans-Günther Wilkens, Geschäftsführer der Lebenshilfe, erläuterte. Eine Schulfirma verkaufte selbst produzierte Kalender. Die Firma erledige auch Auftragsarbeiten nach Vorlage, war beim Basar zu erfahren.

Die Besucher konnten in Trödel stöbern und mit dem „Klexomat“ ein Bild malen. Kinder ließen dabei Farbe in eine alte Trommel tropfen. Die Zentrifugalkraft verteilte sie später über das Papier. Ein paar Räume weiter präsentierte Michael Westermeier mit seiner Tochter Schlangen, die ebenfalls erworben werden konnten. Bei der Tombola herrschte ebenfalls großer Andrang.

Jeder Raum der Neumühlenschule wurde genutzt. In der Caféteria sorgte die Volkstanzgruppe des Heimatvereins Gemen für gute Stimmung. Mit Mitarbeitern der Kreis-Kita konnten Laternen und Fische gebastelt werden. Zudem präsentierten Kinder ein Theaterstück.

Draußen ging es mit den Angeboten weiter: Besucher durften auf Ponys reiten, einen kleinen Bagger fahren und Rodeo auf einem elektronischen Bullen reiten. Die Essensstände wurden ebenfalls von Vereinen wie der Gemener Feuerwehr bestückt. Im zweiten Gebäude der Schule wurde eine Zaubershow gezeigt, im Antiquariat konnte in alten Büchern geschmökert werden und Secondhand-Kleidung wurde angeboten.

Jürgen Scholz, der erste Vorsitzende der Lebenshilfe, meinte, der Secondhand-Shop sei ein gutes Beispiel für die Entwicklung des Basars. Dieses Jahr sei er fast doppelt so groß, wie ein Jahr zuvor. Circa 120 Helfer seien im Einsatz und das Jahr für Jahr. „Sonst würde das auch nicht funktionieren“, sagte er. Circa 5000 Besucher kamen am Wochenende, schätzte Scholz. Der Erlös des Basars kommt der Lebenshilfe zugute, die Schule und sie könnten so voneinander partizipieren.

Den Basar gibt es schon seit 37 Jahren. Von Anfang an dabei ist auch Heinz Baumeister, der das Angebot am Wochenende sehr lobte, vor allem die unentgeltlichen Angebote für die Kinder.

 

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